Besuch in Ridnaun

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Besuch in Ridnaun

Beim letzten Trainingslager in Forni Avoltri musste ich leider wegen eines Magen-Darm Virus frühzeitig abreisen. Ich bin nach Hause gefahren, habe mich ausgeruht und nach ein paar Tagen konnte ich wieder trainieren.

Diese Woche fahren wir zum Trainingslager nach Ruhpolding. Darauf freu ich mich schon sehr, denn es ist nicht nur im Winter ein schöner Weltcup Ort, sondern auch immer Sommer sehr schön zum Trainieren.

Letztes Wochenende hatte ich Besuch in Ridnaun. Federico, der mir das ganze Jahr über mit Facebook und meiner Homepage zu Seite steht, hat mich besucht. Ich wollte mich bei ihm bedanke und habe ihn nach Ridnaun eingeladen. Er ist zusammen mit seinem Freund Marco, der mit mir dieses Interview gemacht hat, gekommen. Ich wollte ihnen eine Einblick in das Sommertraining und das Schießen geben. Am Samstag haben wir zusammen einer Wanderung gemacht und am Sonntag war dann schießen angesagt.

Fragen wir mal bei den Beiden nach, wie es war:

  • Wie hat es euch gefallen?
  • Was habt ihr vorher über Biathlon gedacht und was denkt ihr nach dieser Erfahrung über diesen Sport? Hat sich eure Meinung geändert?

Wir müssen zugeben, dass wir das Ridnauntal vorher nicht kannten. Als wir das Panorama und die Berge rundum sahen bekamen wir Lust auf eine Wanderung. Nicht nur die Berge beeindruckten uns, sondern auch das typische Essen, vom Bergkäse, verschiedene Knödel, Schüttelbrot, Wein und Heuschnaps haben wir alles probiert. Zudem noch die Unterhaltung mit Karin und Alex und der Spassfaktor war perfekt.

Da wir noch nie in unserem Leben Langlauf oder Schießen gemacht haben, hatte wir keine konkrete Vorstellung wie das sein wird. Aber nach diesen Erlebnis haben wir verstanden dass diese Vorbereitung nicht nur körperliche und mentale Vorbereitung ist, es braucht mehr, Präzision und Techniktraining vom feinsten. Es wird auf jedes kleinste und winzigste Detail geachtet.

Das Schießen war das absolute Highlight, aber es war anstrengend. Zu sehen wie Karin angerannt kommt, mit einer Treffsicherheit schießt und dann gleich die nächste Runde läuft… sah aus wie ein Kinderspiel. Aber als wir dann die Waffe in die Hand nahmen und selbst geschossen haben, hat sich alles geändert. Das was vorhin bei Karin so leicht und natürlich aussah, war plötzlich unmöglich, es braucht sehr viel Konzentration. Dazu hatten wir noch keine Wind auch nicht eine Plus von 190 Pulsschlägen, was alles noch schwieriger macht.

Unser Weg um Biathleten zu werden ist sehr lange, deshalb lassen wir die wahren Biathleten weiter hart an sich arbeiten und wir sind uns sicher sie werden uns in der kommenden Saison weiter Emotionen schenken.

Danke Karin und Alex für diese unvergessliche Erfahrung.

PS. Nach diesen unglaublichen Wochenende und das große Glück die ganzen Medaillen von Karin sehen und angreifen zu dürfen, hat uns die Magie vom Biathlon noch mehr erfasst!

2015-07-24T18:40:28+00:0024 Juli 2015|Training|0 Comments

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